23.08.2014

Im Juni 2014 fand ein „provisorischer Projektabschluss“ für die 10.4

schirin

Ernüchterung, offene Fragen und was nun…in der 10.4

Im Juni 2014 fand ein „provisorischer Projektabschluss“ für die 10.4 des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums statt. Seit Herbst 2012 zeigte die Klasse (damals noch 9.4) aktiv Interesse sich an den Planungen rund um den ehemaligen Rangierbahnhof zu beteiligen. Zu dem Projektabschluss kamen Herr Kirchner (Stadtrat, Stadtentwicklung, Pankow) und 2 Mitarbeiter*innen aus dem Büro des Investors Kurt Krieger. Am Ende der Schulstunde standen die Schüler*innen wahrscheinlich mit mehr Fragen und vorallem frustierter da als zuvor.

Die Erwachsenen nahmen sich eine ganze Schulstunde Zeit, um den Schüler*innen der 10.4 die aktuellen Planungen näher zu bringen. Oft gab es Fragen der Schüler*innen dazu, kritische Nachfragen. Noch mehr Händer waren in der Luft, nicht alle kamen dran und viele der gestellten Fragen wurden nicht beantwortet.

In den geplanten Wohnanlagen, die gebaut werden sollen, soll es auch grüne Flecken geben. Oder die Art der Architektur inegiriert Grün. Doch der Grünstreifen, von dem in den früheren Planungen die Rede war, scheint nicht mehr vorzukommen. Und Freizeitflächen, welche den Schüler*innen auch wichtig sind? Davon wird nicht gesprochen, ist nicht geplant. Und die Antworten bleiben wie der Planungsprozess sehr schwer verständlich und schwammig. Einige Schülerinnen der Klasse würden sich gern stärker in den Planungsprozess – wie sicher viele andere BürgerInnen auch – dies ist jedoch nicht möglich, weil der Prozess so verläuft, wie er verläuft..

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